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Leserbrief Grossvater, wenn wir stimmen könnten
#1
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Leserbrief: Grossvater, wenn wir stimmen könnten -

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, sehr geehrte Politikerinnen und Politiker,

Es würde mich freuen, wenn ich mit dem Leserbrief, im Anhang, zur Meinungsbildung vor den Wahlen etwas beitragen könnte.

Schön ist doch, dass alle Kandidatinnen und Kandidaten, sich auf ihrer Wahlpropaganda an die Vorteile der Schweiz erinnern, auch jene, welche via einen EU-Beititt die demokratischen Werte verspielen würden

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Mit der Kopie „Sichere Schweiz ist ein Mythos“ möchte ich (zusätzlich) auch jene Politikerinnen und Politiker ansprechen, welche mehr Sicherheit durch das Schengenabkommen (offenen Grenzen) predigten. Mir aber die Antwort auf die folgende Frage immer noch schuldig sind: „Warum soll man dann bei erhöhtem Risiko, (Fussballspielen und/oder Hochzeiten von Königinnen und Königen) das Abkommen ausser Kraft setzen. Diese Logik, der gepredigten Sicherheit, ist für mich zu hoch.

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Damit wieder den aufrichtigen Dank an alle, welche die direkte Demokratie noch zu schätzen wissen.


Mit freundlichen Grüssen aus Schneisingen,
Hermann Wyss

Hermann Wyss-Meier
Lätte 10
5425 Schneisingen
056 241 22 20
hermann.wyss@bluewin.ch


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Grossvater, wenn wir stimmen könnten
wie müssten wir vorgehen, wenn wir uns a) zur direkten Demokratie bekennen und b) wir uns nicht in eine fremdenfeindliche Ecke drängen lassen? Gute Frage, aber Ihr bringt mich etwas in Verlegenheit. Nach Duden ist sozial gleich menschenfreundlich. Aber dann kommt eure Frage: Warum kommen dann so viele Leute aus den menschenfreundlichen (sozialistischen) Ländern ausgerechnet zu uns? Grossvater, beim Hausbau vor 30 Jahren habt ihr euch für eine Heizung mit Wärmepumpe und Erdkollektoren sowie stärkere Hausisolation und Fenster mit Dreifachverglasung entschieden. Dann bist Du also ein Grüner? Irrtum, wenn das so wäre, so hätte ich mir einigen Aufwand und Ärger erspart. Statt es selber zu machen, hätte auch ich gesagt was andere machen – und tun sollen.

Grossvater, du sprichst in Rätseln. Also gut, statt mit der Algebra der Logik, machen wir es mit Lego-Bausteinen. Die Legos können und dürfen verschiedene Farben haben, aber dank der überlegten Struktur passen diese immer irgendwie zusammen und lassen sich zu einem Bauwerk zusammenfügen. Genau so entstanden die Schweiz und deren Institutionen, als sich noch alle Parteien und Interessengruppen an die Verfassung hielten. Leider ist dies Vergangenheit. Wenn man die 1.-August- und Wahlreden vergleicht mit dem, was diese Politiker dann machen und anstreben, könnte es einem manchmal übel werden. Ehrlich wäre oder ist doch, die Probleme lösen statt verlagern. Ob im Asylbereich, in der Energieversorgung, im Umweltschutz, beim Militär genauso wie bei der Feuerwehr, hinschauen, nicht wegschauen und hoffen, dass andere die Probleme lösen.

Nun zu den Wahlen und Abstimmungen: „Wer Augen hat, der sehe – und wer Ohren hat, der höre!“ So wird es möglich, die Taten und die Worte der Kandidaten zu vergleichen. Mit Charakter und dem nötigen Mut werdet ihr Euch hoffentlich so engagieren, dass die direkte Demokratie auch Euren Nachkommen erhalten bleibt. Zugabe zur ersten Frage: Auf einer Passhöhe steht ein Reisebus mit der Aufschrift: „Um Vorschriften und Sicherheit braucht sich niemand zu kümmern - also, steigt ein, drängt euch zusammen!“ Auf dem anderen Reisebus bemerkt man: „(svp) steigt ein s'il vous plaît – aber nur so viele wie Plätze vorhanden – wir mögen euch, darum wollen wir sicher ins Tal gelangen“. Frage: Wer ist nun gast- oder fremdenfreundlicher? Die Menschenrechtler mit den entsprechenden Richtern und Medien werden diese Frage sicher beantworten.

Hermann Wyss-Meier, Schneisingen
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ps.
admin anmerkung: Wegen Copyright wurde Kopie "Sichere Schweiz ist ein Mythos" durch ein Link ersetzt

Zitat:"Tell.ch weist darauf hin, daß der Inhalt der Leserbriefe die Ansicht der Einsender wiedergibt, die mit der Meinung von Tell.ch nicht unbedingt übereinstimmt.“
Besten Dank für Ihre Zusendung.
http://www.Tell.ch      .:/ und ewig grüsst der Gessler \ :.
Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren!
"Man wisse zwar nicht ob Wilhelm Tell gelebt habe,
aber dass er den Gessler erschossen habe, stehe fest!" by Hans Weigel
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