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Andermatt: Samih Sawiri Tourismus Hotel Projekt in Andermatt eine riesen Seifenblase?
#1
Question 
Ich staunte als ich zum erstenmal vom Andermatter Sawiri Projekt in den Medien vernahm.

Ich machte mich damals ein wenig übers Internet schlau:
Samih Sawiris gehört zu einer der reichsten Familien von Ägypten - oder sogar die Reichste?.
Der Familie Sawiri gehört die grösste Hotelkette von Ägypten - die Orascom Hotels and Development. Zum Sawiri Besitztum zählen die grösste Baufirma des Nahen+ Mittleren Ostens, das grösste Telekommunikationsunternehmen und noch einige kleine Firmen mehr.

Letzthin (ich glaub in einem WebBlog) hab ich dann den Vergleich gelesen:
Das Projekt von Samih Sawiri erinnere ein wenig an das Friedrich Dürrenmatt Stück "Besuch der alten Dame".

Ist da etwas dran?

Ich stelle mir die Frage:
Haben die Schweizer zu wenig Zukunftswille das dieses riesige Luxus-Ferienresort von einem ägyptische Geschäftsmann Namens Samih Sawiri gebaut werden muss/kann.
Kann kein Schweizer Investor auf solche eine Idee kommen und die nötigen Finanzen aufbringen.
Oder hat dieser Ägypter ganz einfach die Schweiz und damit das Andermatt-Hotelprojekt im besonderen, falsch eingeschätzt...
Ganz zu schweigen ob das Projekt dann auch irgendwann wirklich realisiert wird. Oder bleibt am Schluss eine riesige Baugrube ohne Aussicht auf Fertigstellung.

Ich muss jedoch dem Ägypter Sawiri ein ganz grosses Kränzchen winden.
Alles was ich bisher gelesen und gehört habe, macht mir das bisherige Auftreten, das Einbinden der Umweltschutzoriganisationen, den Umgang mit der örtlichen Behörden und der betroffenen Bevölkerung und die bisherige Projektplanung einen sehr soliden und seriösen Eindruck. Ich möchte es dem Herrn Sawiri gönnen, das dieses Projekt von Erfolg gekrönt wäre. Auch den Bewohnern des Ursenentales möchte ich diese riesen Chance wirklich gönnen. Solch eine Chance gibt’s für so ein Alpental nicht so schnell wieder.


Zitat:Hier ein unvollständiger Kronologischer Ablauf:
  • Nov/Dez 2005 Der Schwerreiche Ägypter Samih Swiri will in Andermatt Hotels bauen. Hinter dem Projekt steht der 48jährige ägyptische Milliardär Samih Sawiris der der Mitbesitzer der Orascom Hotels and Development Gruppe. Es soll ein 9-stelliger Millionenbetrag in das Andermatter ein Tourismus-Resort investiert werden. Die Anlage ist zum grössten Teil auf Boden der Andermatter Militärkaserne geplant. Weitere Teile des Waffenplatzes Andermatt sollen umfunktioniert werden.
  • Januar 2006
    Die Verhandlungen über den Landerwerb für das Sawiris-Projekt haben begonnen.
  • Juli 2006
    Sawiris-Projekt schreitet voran: VBS schreibt Andermatt Grundstücke zum Verkauf aus
  • August 2006
    Armee (VBS) verkauft Land an Korporation Ursern
  • September 2006
    Bundesrat bewilligt Landverkauf an den Ausländischen Staatsbürger Sawih Sawiris. Der Bundesrat hat den Erwerb des nötigen Landes bewilligt trotz der noch immer gültigen Lex Koller bewilligt. Christohp Blocher führte aus, der Bundesrat habe seinen Entscheid im staatspolitischen Interesse gefällt.
  • Oktober 2006
    Der CH und InnerCH Heimatschutz nimmt Stellung zur Richtplananpassung im Urserntal mit demTourismusprojekt Andermatt.
    Sie fordern insbesondere architektonische Qualität und einen Verzicht auf die vom Siedlungsgebiet losgelösten Inselbauzonen Unterbäz und Rüssen. Das touristische Grossprojekt des Ägypters Sawiris wird nicht grundsätzlich in Frage gestellt, es soll aber über hohe gestalterische Qualität verfügen. So werden etwa gefordert zB. Architektonische Qualität, Verzicht auf die Inselbauzonen, Reduktion der Land Reserven,
    Anordnung der Bauten vom Golfplatz
  • November 2006
    Mehr Fläche für die Bauern. Das Tourismusprojekt in Andermatt kommt ohne die so genannten Inselbauzonen für Villen im Golfplatzgebiet aus. Das geht aus dem geänderten Richtplan hervor, den die Urner Regierung verabschiedet hat. Nun muss der Bund seine Genehmigung erteilen.
    Es habe sich gezeigt, dass das Projekt des Ägypters Samih Sawiris und seiner Firma Orascom raum- und umweltverträglich realisierbar sei.
    Das geplante Resort mit seinen rund 3000 Betten in Hotels würde die Zahl der Gastbetten in Andermatt von aktuell 1300 damit mehr als verdreifacht.
    Bauern im Golfplatz - Die Fläche könne weiter landwirtschaftlich genutzt werden. Im Golfplatzperimeter blieben insgesamt 20 Hektaren für die landwirtschaftliche Nutzung erhalten mit «direktzahlungsberechtigt»!
    Keine Heli-Landeplatz
    Die von der Urner Regierung beschlossene Richtplananpassung muss nun vom Bundesrat genehmigt werden.
  • Januar 2007
    Einige Andermatter/Hospenthaler Bauern lenken ein. Das gab jedenfalls der Urner Volkswirtschaftsdirektor Isidor Baumann bekannt. Demnach hat der erste Bauer sein Land verkauft und zieht nun in den Jura.
    Auch drei weitere Bauern haben Bereitschaft zum Verkauf signalisiert.
  • 19. Januar - 19. Februar 2007
    Es wurde der Teilzonenplan Ferienresort Andermatt öffentlich aufgelegt. Es sind in den Gemeinden Andermatt und Hospental insgesamt drei Einsprachen eingegangen.
  • Februar 2007
    Im Februar hatten die Umwelt- und Heimatschutz-Organisationen bekannt gegeben, die Pläne des ägyptischen Investors Samih Sawiris zu akzeptieren. Einzig die drei privaten Einsprecher machten Einwände gegen den Teilzonenplan geltend.
  • März 200z
    Das Tourismusprojekt in Andermatt bleibt auf Kurs. Mit zwei Einsprechern in Hospenthal wurde eine Einigung erreicht. Die dritte und letzte noch hängige Einsprache, die Andermatt betrifft, ist auf gutem Weg.
  • 1.Mai 2007
    Die Ferienanlage in Andermatt geht in die nächste Planungsphase. Der Urner Regierungsrat hat die Leitplanken für die Quartiergestaltungspläne festgelegt und die kantonale Projektorganisation bestimmt.
  • 10. Mai 2007
    Andermatt senkt die Unternehmenssteuer: Ist dies ein Willkommensgeschenk für Investor Sawiris.
    Die Dorfgemeindeversammlung von Andermatt hat am Donnerstagabend den Steuersatz für kapitaljuristische Personen von 2,4 auf 0,1 Promille gesenkt. Der tiefste Steuersatz der Schweiz ist auch ein Signal an den Investor Samih Sawiris. Der Entscheid sei mit grosser Mehrheit gefallen gemäss Angabe der Gemeindekanzlei von Andermatt.
    Die Steuersenkung ist ein eindeutiges Signal an den ägyptischen Investor Samih Sawiris, der in Andermatt seine Ferienanlage bauen will. Man verbindet damit die Hoffnung, dass er den Sitz seiner Firma Orascom nach Andermatt verlegt.
  • 11. Mai 2007
    Sawiris heuert 33 Architekten an Nächstes Jahr soll in Andermatt gebaut werden Das Tourismusprojekt des Ägypters Samih Sawiris nimmt Gestalt an. 33 zum Teil renommierte Architekturteams aus dem In- und Ausland sind für Projektstudien ausgewählt worden. Sawiris will schon 2008 mit dem Bau beginnen.
    Als Architekten werden genannt: Jean Nouvel (Paris), Bauart Architekten (Bern), Burkhalter und Sumi (Zürich), group8 (Genf), Scheitlin-Syfrig (Luzern), Rüssli und Steven Holl (Luzern), Matteo Thun und Partner (Mailand) sowie Theo Hotz (Zürich).


cu Tell
http://www.Tell.ch
http://www.Tell.ch      .:/ und ewig grüsst der Gessler \ :.
Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren!
"Man wisse zwar nicht ob Wilhelm Tell gelebt habe,
aber dass er den Gessler erschossen habe, stehe fest!" by Hans Weigel
Antworten
#2
Hier mal ein Foto vom Ursenental mit Andermatt
Vielleicht kann ich dann in etlichen Jahren wieder mal ein Foto posten wo das ganze Sawiri Hotel Projekt vom Ägypter dann steht Big Grin


Hier also kommt das Luxus Hotel Komplex von Samih Sawiri aus Ägypten zu stehen.
   
date: 22.July 2001
Ursenental mit Andermatt im Vordergrund
Hinten: oberhalb Hospental das schneebedeckte Winterhorn
Links bei Hospental geht's Richtung Gotthard Pass hoch
Hinten bei Realp gehts hoch zum Furkapass
Rechts unten im Bild soll das neue Hotel Ressort vom Samih Sawiri gebaut werden. Der grösste Teil des Geländes wurde bisher von der Schweizer Armee genutzt als Gebirgs-Infanterie Ausbildungsplatz.

cu Tell
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http://www.Tell.ch      .:/ und ewig grüsst der Gessler \ :.
Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren!
"Man wisse zwar nicht ob Wilhelm Tell gelebt habe,
aber dass er den Gessler erschossen habe, stehe fest!" by Hans Weigel
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#3
thumbsup 
Hier mal der Auszug aus dem Projektbeschrieb wie er beim Kanton Uri auf dem Internet eingesehen werden kann.

Ich muss sagen da bahnt sich etwas riesieges an. Wenn das alles realisiert wird, werden die Urner Ursenental Bewohner Ihr Hochtal wohl nicht mehr wiedererkennen. Aus meiner Sicht ein Glücksfall für diese Region.

Zitat:TOURISMUS RESORT ANDERMATT
AUSZUG AUS DEM PROEJEKTBESCHRIEB
MAI 2007

Ausgangslage und Rahmenbedingungen
Die Firma ORASCOM Hotels & Development, Kairo, unter der
Leitung von Samih Sawiris (in der Folge mit Investor bezeichnet)
will in Andermatt ein Tourismusresort von internationaler Ausstrahlung
erstellen.
Zu diesem Zweck hat sie vom VBS zirka 80 Hektaren Land erworben,
das vormals Teil eines militärischen Übungsgeländes
war. Weitere 25 Hektaren stossen aus Gemeindebesitz dazu und
ungefähr 40 Hektaren konnten von verschiedenen Landwirtschaftsbetrieben
dazugekauft werden. Die gesamte erworbene
Arealfläche beträgt somit ungefähr 145 Hektaren. Der grösste
Teil bildet eine zusammenhängende Fläche, die unmittelbar an
das bisherige Siedlungsgebiet angrenzt. Das Gebiet nördlich der
Furkareuss macht etwa 3/4 der Gesamtfläche aus und ist für einen
18-Loch-Golfplatz reserviert.
Zur Erarbeitung erster Vorstellungen für die Raumordnung und
im Sinne einer Machbarkeitsstudie wurde ein Masterplan erarbeitet.
Er entstand aufgrund erster grober Zielvorgaben des
Kantons Uri und diente als Grundlage für die Anpassung des
kantonalen Richtplans. Die Anpassung des kantonalen Richtplans
wurde am 31. Januar 2007 durch den Schweizerischen
Bundesrat genehmigt. Der Bundesrat hat in seinem Genehmigungsbeschluss
verschiedene Auflagen gemacht, die für die
Quartiergestaltungspläne relevant sind.
Der Richtplan bildet die rechtliche Grundlage für die kommunalen
Zonenpläne von Andermatt und Hospenthal und für die Quartiergestaltungspläne.
Die Zonenpläne wurden aufgrund des Masterplans
neu bearbeitet und einer Teilrevision mit Ergänzungen unterzogen.
Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Andermatt
und Hospenthal haben den Zonenplanänderungen in ihren
Gemeinden inzwischen mit überwältigendem Mehr zugestimmt.
Die Revision der Zonenpläne machte verschiedene konzeptionelle
Anpassungen des Masterplans und der programmatischen
Inhalte erforderlich. Zugleich wurden durch die Formulierung der
Bestimmungen der Bau- und Zonenreglemente massgebliche
materielle Rahmenbedingungen festgelegt. Die Bau- und Zonenreglemente
enthalten zudem einige formelle Bestimmungen, die
wesentlich sind:
So besteht für sämtliche Teilgebiete innerhalb des Resorts eine
verbindliche Quartiergestaltungsplanpflicht. Zugleich verlangt das
Zonenreglement beider Gemeinden, dass die einzelnen Quartiergestaltungspläne
(QGPs) im Rahmen eines (zit.) „ qualifizierten
Auswahlverfahrens erarbeitet“ werden. Die fachliche Begleitung
der Erarbeitung der QGPs hat durch ein Gremium zu erfolgen,
in dem verschiedene Interessengruppen Einsitz nehmen.

Ziel des Präqualifikationsverfahrens
Aufgrund dieser gesetzlichen Vorgaben führt der Investor ein
Präqualifikationsverfahren unter Architektenteams durch, das
zum Ziel hat, die bestgeeigneten Fachleute für die Erarbeitung
der QGPs zu bestimmen.
Die Anforderungen an die Teams sind hoch. Neben entsprechend
aussagekräftigen Referenzen werden auch Erfahrung,
Beziehungen zur Aufgabestellung und Leistungsfähigkeit verlangt.
Die Bestimmungen in der BZO enthalten eine lange Liste
von Themen, die in den QGPs abgehandelt werden müssen. Zu
diesem Zweck können die Architekten weitere Fachleute in ihr
Team integrieren. Dabei ist zu beachten, dass der Investor für
die Bearbeitung übergreifender Sachgebiete entsprechende Gesamtleiter
(Fachexperten) einsetzt. Das sind insbesondere
Fachleute auf den Gebieten
- Verkehr (ÖV, MIV, Langsamverkehr)
- Infrastruktur (Energie, Ver- und Entsorgung)
- Ökologie, Umweltverträglichkeit
- Natur und Landschaft
- Sicherheit
Das Projekt wird durch 6 Quartiergestaltungspläne definiert. Der
QGP 4 im Kerngebiet des Resorts wird in vier verschiedene Teil-
QGPs aufgeteilt. Als gemeinsame Basis dient neben den raumplanerischen
Regelwerken der aktualisierte Masterplan von
Denniston, der richtungsweisenden Charakter hat. Die 9 ausgewählten
Teams erarbeiten jeweils einen dieser QGPs, resp. Teil-
QGPs, d.h. sie arbeiten parallel an derselben übergeordneten
Sache, aber sie arbeiten nicht in Konkurrenz. Ein QGPProjektleiter
stellt den Austausch und den Informationsfluss zwischen
diesen Teams sicher, sorgt für den entsprechenden Austausch
mit den Fachexperten und koordiniert die Ergebnisse mit
dem Investor und den Behörden.
Als QGP-Projektleiter wurde eingesetzt: Max Germann, dipl.
Arch. ETH/SIA/BSA von der Germann & Achermann AG, Altdorf.
Der Investor erwartet von dieser parallelen, nicht konkurrierenden
Bearbeitung derselben Aufgabe ein hohes Mass an Synergieen
und qualitativ hochstehende Lösungen, die durch den Wissensaustausch
erstklassiger Fachleute neue Massstäbe setzen. Obwohl
das Programm des Resorts einigermassen umschrieben ist,
wird vom QGP-Verfahren erwartet, dass es zusätzliche und neue
Ideen und Erkenntnisse hervorbringt, die wiederum in das Programm
einfliessen können. In diesem Sinne sind die Projektverfasser
auf QGP-Stufe durchaus aufgerufen, auch eigene Vorschläge
einzubringen. Es ist nicht Absicht des Investors, sämtliche
Initiativen selber anzustossen. Er ist deshalb empfänglich für
Anregungen von aussen, also auch von anderen Trägerschaften,
denen er sich öffnen will, wenn sie in das Konzept passen und für
beide Seiten Synergien schaffen können.

Aufgabe

Ideelle Ziele

Nachstehend folgt eine allgemeine Umschreibung der Aufgabe.
Sie umfasst neben den übergeordneten Inhalten auch eine Zusammenfassung
der detaillierten Aufgabenbeschriebe zu den
einzelnen QGP-Gebieten. Letztere sind noch in Bearbeitung und
werden den ausgewählten Teams bei Arbeitsbeginn ausgehändigt.
Der Investor beabsichtigt mit dem Bau des Resorts, Andermatt
zu einem neuen Gebirgskurort zu machen, den es in dieser Art
noch nicht gibt. Die besondere Lage im Zentrum der Alpen, die
landschaftlichen Besonderheiten des kargen Hochtals und die
Position im Grenzgebiet zwischen den Kulturen sollen ebenso
thematisiert werden, wie die wichtigen Fragen der Gegenwart:
Sorgfältiger Umgang mit begrenzten Ressourcen wie Boden,
Wasser, Luft, aber auch Raum und Energie.
Das Andermatt der Zukunft soll verantwortungsbewusste Menschen
anziehen, die in diesem Umfeld Erholung und Entspannung
suchen und dabei eine moderne, alpine, auf den Ort bezogene
gesunde Umgebung vorfinden, die eine eigene und unverwechselbare
Ausstrahlung hat. Das kann mit der geschickten Inszenierung
von Versatzstücken aus dem architektonischen Erbe
einer dörflichen Agrargesellschaft ebenso wenig erreicht werden
wie mit zeitgenössischer Stararchitektur. Selbstinszenierungen
ambitiöser Architekten bilden in diesem Umfeld keinen valablen
Beitrag zu einer nachhaltigen Lösung, aber das Heidiland gibt es
auch schon in Japan. Dennoch will sich das Vorhaben der neuen
Architektur nicht verschliessen und hat diesbezüglich auch Erwartungen,
namentlich an das Sport- und Freizeitzentrum, aber
auch an das Golf-Clubhaus oder an das neue Hotel Bellevue.
Wichtigster Anknüpfungspunkt bildet für den Investor das Dorf
Andermatt selber. In diesem Dorf, an dem die Entwicklung der
letzten Jahrzehnte im Guten wie im Schlechten vorbeigegangen
ist, findet sich kaum ein Gebäude, das durch besondere architektonische
Qualitäten hervorsticht, aber der Ort hat als Ganzes
eine besondere Ausstrahlung, die ihm Identität und durchaus
auch einen, zur Zeit vielleicht etwas abgeschminkten Charme
verleiht. Solcherlei Identität gründet nicht auf irgendwelchem Dekor
und auch nicht auf visuellen Merkmalen, sondern auf
ortsspezifischen Raumstrukturen, auf Bautypologien, auf eigenen
generativen Prinzipien der Raumbildung und dem besonderen
Umgang mit der Natur. In dieser Beziehung ist Andermatt trotz
vieler Mängel auch heute noch ein starker Ort.
Der Investor erwartet eine Auseinandersetzung mit dieser Thematik
und Lösungsansätze, die eigene Beiträge bilden. Andermatt
soll keine Aneinanderreihung von ambitiösen Einzelbauten
werden, sondern als Ortskörper einen eigenen Klang hervorbrin-
gen, der unverwechselbar ist. Akzente sind durchaus erwünscht,
aber mit Qualität und mit Mass und am richtigen Ort. Aus diesem
Grunde misst der Investor in Übereinstimmung mit dem Gesetzgeber
den Quartiergestaltungsplänen sehr hohe Bedeutung bei.
Sie bilden das räumliche Grundgerüst des Ortes und regeln das
Zusammenspiel der Bauten und der Räume mit der Natur.
Die OHD will Andermatt als Ganzes entwickeln und auch als
Ganzes vermarkten. Obwohl mindestens für die Hotels bekannte
Namen als Betreibergesellschaften resp. Partner auftauchen
werden, strebt der Investor die ausschliessliche Promotion der
Destination Andermatt als Ganzes an und nicht die einzelner
Hotels oder anderer Investitionen. Davon profitiert der ganze Ort.
Der Investor erwartet deshalb, dass sein Vorhaben auch im bestehenden
Dorf Aktivitäten auslöst und Synergien hervorbringt.
Es soll im Zuge des Quartierplanverfahrens deshalb durchaus
erlaubt sein, im Sinne von Anregungen auch Vorschläge für
weitere, über den Bearbeitungsperimeter hinausreichende Gebiete
zu machen. Dabei müssen die Eigentumsrechte der Besitzer
natürlich gewahrt bleiben. Solcherlei Vorschläge sind durch
den QGP-Projektleiter zu koordinieren.

Quantitäten, Hauptnutzungen

Der Investor will ungefähr 800 Hotelzimmer errichten, die in 4 bis
5 Hotels unterschiedlicher Ausrichtung und unterschiedlicher
Grösse unterzubringen sind. Das ergibt ein Angebot von maximal
1500 Betten. Daneben werden etwa gleichviele Betten in privaten
Wohnungen, Appartements und Villen, resp. Chalets entstehen.
Das Resort wird im Endausbau ungefähr 3000 Betten umfassen.
Der grössere Teil der privaten Betten soll als sogenannte „warme
Betten“ bewirtschaftet werden, d.h. die Käufer verpflichten sich,
in ihrer Abwesenheit zur Vermietung ihrer Wohnungen durch die
zentral betriebene Administration des Resorts.
Neben der Beherbergung spielt der Golfplatz eine zentrale Rolle.
Der Investor will einen 18-Loch Golfplatz erstellen, auf dem internationale
Turniere gespielt werden können. Der Golfplatz soll der
schönste in den Alpen werden und eine unverwechselbare Identität
erhalten, die mit den Besonderheiten der Landschaft, der
Natur, der Höhenlage und den klimatischen Verhältnissen, aber
auch mit der Berglandwirtschaft in Einklang steht. Zum Golfplatz
gehören ein exzellentes Clubhaus, eine Driving-Range und die
entsprechenden Wirtschaftsgebäude. Der Golfplatz bildet zugleich
das Naherholungsgebiet für Spaziergänger. Er ist für jedermann
zugänglich. Er ist so zu konzipieren, dass dieser Raum
auch künftig weitgehend als Hochwasserrückhalteraum funktioniert.
Als weiteren Schwerpunkt will der Investor ein Sport- und Freizeitzentrum
bauen. Er umfasst als Hauptattraktionen eine Eissporthalle
und ein Hallenbad. Letzteres soll einen besonderen
Akzent im Gebirgskurort setzen und die alpine Wasserwelt thematisieren.
Vergnügliches Baden mit allen denkbaren Wasseratt
raktionen soll ebenso ermöglicht werden, wie Schwimmsport. Im
Sport- und Freizeitzentrum sind aber auch noch weitere Nutzungen
vorzusehen. Dazu gehören alle möglichen Indoor-Sportarten
wie Squash, Kletterwand, Fitnessräume etc. aber auch Vergnügungsmöglichkeiten
wie Billard, Darts, Bowling usw. Neben diesem
(z. Zt. noch offenen) Programm soll das Zentrum Platz bieten
für Verkaufslokale, Boutiquen und Studios, die durch Dritte
betrieben werden. Das Sport- und Freizeitzentrum steht allen
Besuchern, also auch externen Gästen offen. Weitere Nutzungen
und Angebote sind denkbar wie etwa Sportausbildung, Konzerte,
Gesundheits – und Rehabilitationsangebote etc.
Im Kern der Anlage befindet sich der Bahnhof der Matterhorn-
Gotthard-Bahn (MGB). Neben St. Moritz und Zermatt ist Andermatt
schon heute der drittwichtigste Bahnhof dieser alpenquerenden
Tourismusbahn. Im Zusammmenhang mit der kurzen
Verbindung zu den beiden Flughäfen Mailand und Zürich wird er
an Bedeutung gewinnen. Der Bahnhof soll deshalb zusammen
mit dem Bahnhofplatz und dem nun zusätzlich in die Bahnhofzone
integrierten Gelände völlig neu konzipiert werden. Hier sollen
weitere Beherbergungsangebote, Dienstleistungen und Verkaufslokale
entstehen. Zusammen mit den neu zu schaffenden
Nahverkehrs-Transportanlagen wird der Bahnhof zum Brennpunkt
und zur Drehscheibe zwischen dem Neubaugebiet und
dem bestehenden Dorf.
Der Kanton Uri hat eine übergeordnete Arbeitsgruppe Verkehr
gebildet, in der auch die OHD vertreten ist. Diese Gruppe koordiniert
alle Aspekte des Verkehrs auf lokalem und regionalem Niveau
und bezieht auch den öffentlichen Verkehr in die Betrachtungen
ein. Der Investor möchte sein Resort als weitgehend autofreien
Kurort bauen. Der motorisierte Individualverkehr soll
möglichst nahe bei der Zufahrt zum Urserental angefangen und
in eine grosse unterirdische Parkierungsanlage geleitet werden.
Inwieweit diese Anlage auch noch zusätzliche Bedürfnisse abdeckt
(Tagestourismus, Ersatz bestehender Parkplätze, etc.) wird
erst durch die Verkehrsplanung aufgezeigt. Der Masterplan gibt
vor, dass diese Parkierungsanlage als Sockel unter dem Resort
durchläuft und bei Hochwasser auch als Retensionsraum dienen
kann. Näheres dazu siehe Masterplan.

Die einzelnen Gebiete (QGP 1 - 6)

QGP 1 Bellevueareal und Turmmatte

Auf dem Bellevueareal stand einst das Hotel Bellevue-Palace, in
welchem u.a. der deutsche Kaiser abstieg. Das Hotel ist zerstört
und der hintere Teil des Parks ist heute durch spekulative Bauten
minderer Qualität verstellt. Es bleibt aber genügend Platz für eine
Neuauflage eines herausragenden Erstklass - Hotels in den Alpen.
Der Einbezug der sehr reizvollen Nachbarparzelle „Turmmatte“
erlaubt eine massstabsverträgliche Bebauung. Die Hälfte

der Zimmer (ca. 80) soll im Hauptgebäude untergebracht werden,
die andere Hälfte in Form von Appartements (Suiten) im
Nebengebäude Turmmatte.
Nebst der Beherbergung soll das Hotel über alle Angebote verfügen,
die in dieser Klasse erforderlich sind. Das reicht von der
Halle, über Restaurants, Bar, Konferenzräume, hauseigene Spaund
Fitnessanlagen bis hin zum exzellent gestalteten Park.
Der QGP umfasst das ganze Bellevueareal samt Turmmatte und
zeigt die räumlichen und architektonischen Verflechtungen mit
dem alten Dorf auf. Mit dem angrenzenden QGP 2 Bahnhofareal
besteht Koordinationsbedarf. Ebenso sind Gedanken zur Verbindung
der beiden Grundstücke Bellevue und Turmmatte angezeigt
und zur künftigen Erschliessung der Liegenschaft des Altersheims.
Der Investor erwartet von den Bewerbern das notwendige Know-
How für die Planung einer Anlage, die sich vertieft mit der Geschichte
des alpinen Luxushoteltypus und dem besonderen Ort
im Siedlungsgefüge auseinandersetzt. Die Geschichte der
Schweizer Gebirgshotellerie soll ebenso spürbar, aber auch fortgeschrieben
werden, wie die Geschichte des Ortes. Das neue
Hotel Bellevue soll zum Flaggschiff des Resorts werden. Als Betreiberin
kommt nur eine erstklassige Gesellschaft von Weltruf in
Frage. Die programmatischen Besonderheiten, die aus diesem
Anspruch entstehen, sind zu beachten. Der Investor erwartet
vom Projektverfasser, dass er sich in den spezifischen Fragen.
die sich für derlei Nutzungstypen stellen, auskennt.

QGP 2 Bahnhofareal

Zu diem Gebiet gehört der heutige Bahnhof samt Gleisfeld und
Aufnahmegebäude, ferner der Bahnhofplatz und die gesamte
Bahnhofzone nördlich des Gleisfelds.
Art. 97a der Bau- und Zonenordnung führt die möglichen Nutzungen
auf, die hier untergebracht werden können. Im Weiteren
wird erwartet, dass der Bahnhof seine Funktion als Drehscheibe
zwischen Resort und Dorf, aber auch zwischen den verschiedenen
Verkehsträgern (Postauto, Reisebusse, lokaler Shuttlebus,
Sportbahnen, historische Gotthardpost, etc.) sicherstellt. Von besonderer
Bedeutung ist eine attraktive, Verbindung für Fussgänger
zum Sport- und Freizeitzentrum und zu den Sportbahnen
Nätschen-Gütsch. In diesem Zusammenhang ist auch eine mechanische
Transportanlage, evtl. mit Direktverbindung zu den
Sportbahnen und zum Bahnhofareal zu studieren.
Neben Appartements sind Wohnungen für Personal, und evtl. eine
Jugendherberge vorstellbar. Als weitere Nutzungen wurden
genannt: Verkaufsstelle und Administration des Resorts, Billettverkaufsstelle,
Reisebüro, Bank, Post, Privatschule, Kino, medizinisches
Zentrum, Sitzungsräume, Veranstaltungssaal für Tagungen,
Konzerte, Verkaufslokale und Verpflegungsstätten. etc.
alles in allem also eine sehr gemischte Zentrumszone.

Vom QGP wird erwartet, dass eine Klärung der räumlichen Situation
im ganzen Bahnhofsgebiet erfolgt. Insbesondere sind auch
die Bereiche hinter dem Gleisfeld und ggf. über dem Gleisfeld
einzubeziehen. Eine vollständige Gleisüberbauung steht indessen
nicht im Vordergrund. Der Glacier-Express bildet das touristische
Hauptangebot der MGB. Dieser Luxus-Reisezug verkehrt
täglich mehrmals zwischen Zermatt und St. Moritz und legt in
Andermatt einen wichtigen Halt ein (ggf. Mittagessen, Zusteigen/
Aussteigen Richtung Milano und Zürich). Die Einfahrt in den
Bahnhof Andermatt soll den Ort samt Resort erlebbar machen.
Im Weiteren soll, dieser QGP in hohem Masse aufzeigen, welche
Zusatznutzungen zur Anreicherung des Resorts möglich sind,
ohne dass der Investor gleich aller selber realisieren muss.
QGP 2 muss mit QGP 1 und QGP 3 koordiniert werden. Im weiteren
ist eine enge Zusammenarbeit mit der MGB vonnöten.
Die Zufahrtsstrasse zum Dorf verläuft längs dem neuen Sportund
Freizeitzentrum und wird begleitet von einem Geleise der
MGB und einem Entwässerungsgraben. Auf der anderen Seite
liegt das Kasernenareal. Dieser Raum bildet den Ortszugang. Er
ist unabdingbar mit den Verkehrsträgern Bahn und Strasse verknüpft
und für den ersten Eindruck, den der Gast von Andermatt
gewinnt, sehr wichtig. Er wird aber auch eine entscheidende
Rolle als räumliches Verbindungsglied zwischen Dorf und Resort
spielen.
Aus diesem Grund soll der QGP 2 Bahnhof und Bahnhofplatz
den Raum der Strasse, der Bahn und des Entwässerungsgrabens
einschliessen. Von diesem Fortsatz des QGP 2 werden
wesentliche Impulse für die Aufwertung dieses Raumes erwartet.
Er bildet eine zweite externe Verbindung zwischen Dorf und Resort
und bindet auch das Kasernenareal und das Quartier Altkirch
ein. Die Beziehung dieses Raums zum Gebäudesockel des
Sport- und Freizeitzentrums und die Behandlung der Fläche zwischen
Strasse und Gebäude ist von grosser Bedeutung. In diesem
Bereich ist eine besonders enge Zusammenarbeit mit dem
QGP 3 aber auch mit der Militärverwaltung erforderlich.

QGP 3 Sport- und Freizeitzentrum

Die Nutzungen zu diesem QGP sind bereits oben beschrieben.
Als Schwerpunkte sind das Bad und die Eissporthalle zu nennen.
Zugleich sind in diesem Komplex weitere Freizeitnutzungen, aber
auch ein Supermarkt, Physiotherapien, Beautyshops etc. anzusiedeln.
Das Bad ist als einer der thematischen Schwerpunkte
des Resorts zu verstehen. Es bildet einen Anziehungspunkt, der
auch Gäste ausserhalb des Resorts anzusprechen vermag. Seine
inhaltliche Ausrichtung geht auf ortsspezifischen Themen ein
(alpine Landschaft, Steine, Wasserwelt, alpine Flora, Geothermie,
etc.) Neben Badespass ist auch Schwimmsport möglich. In
dieser Hinsicht hat der Investor Verpflichtungen gegenüber der
Gemeinde Andermatt und der Armee.

Das Sport- und Freizeitzentrum wird das erste Gebäude des Resorts
sein, das der Ankommende Gast, der Andermatt von der
Schöllenen aus erreicht, wahrnimmt. Es bildet gewissermassen
das Empfangsbauwerk des Resorts. Aus diesem Grunde werden
an seine architektonische Qualität besonders hohe Erwartungen
gesetzt. Der Investor will deshalb in der ersten Phase der QGPPlanung
mehrere Architekten (zirka 3) parallel arbeiten lassen
um sich dann erst anhand erkennbarer Projektkonturen, gestützt
auf die Empfehlungen der Begleitgruppe, für eines der vorliegenden
Konzepte entscheiden, das dann weiterverfolgt wird.
QGP 3 soll sorgfältig mit QGP 2, QGP 4 und dem Verkehrs- und
Parkierungskonzept koordiniert werden.

QGP 4 Resort

Das hauptsächliche Entwicklungsgebiet des Resorts liegt westlich
der Nationalstrasse und wird durch den QGP 4 abgedeckt.
Es umfasst die Tourismus-Bauzonen TB und TC, die sich eigentlich
nur durch die Gebäudehöhen unterscheiden. In diesen Zonen
sollen weitere Hotels, Appartements, Restaurants, Läden,
etc. entstehen.
Die abgetiefte Lage des Geländes hinter dem Strassendamm
führte zum Konzeptansatz mit dem eingangs erwähnten Podium.
Es ist zweigeschossig und nimmt im unteren Geschoss die Parkierung
auf. Das obere Geschoss dient der Erschliessung, der
Ver- und Entsorgung, sowie weiteren Infrastrukturräumen. Diese
Massnahme lässt zu, dass nur geringe Erdbewegungen gemacht
werden müssen. Zudem wird der öffentliche Raum zwischen den
Bauten auf ein Niveau angehoben, das Sichtbeziehungen zum
bestehenden Dorf erlaubt. Dieser Konzeptansatz ist Rohmaterial.
Im QGP ist die Tauglichkeit dieser Idee nun nachzuweisen, auf
ein vernünftiges Mass zu reduzieren und zu konkretisieren.
Das Gebiet soll als sanft zum Fluss abfallendes Gelände wahrgenommen
werden, das sich hinsichtlich Gebäudegrösse und -
Dichte allmählich auflöst. Die öffentlichen Plätze, Strassen- und
Gassenräume zwischen den Gebäuden sind von grosser Bedeutung,
ebenso die Durchblicke und die Ausblicke in die Landschaft.
Das Gebiet gilt als kalt und windig. Vom QGP werden
deshalb auch Vorschläge erwartet, die unter Bezugnahme auf lokale
Bautraditionen mit diesem Phänomen umzugehen wissen.
Der Investor legt grossen Wert auf das Raumerlebnis in den öffentlichen
Räumen des Resorts. Von der Bebauung wird erwartet,
dass sie für die Bewohner Brücken in der Architekturwahrnehmung
schlagen kann, die auf lokale Bautraditionen, Materialien,
Raumstrukturen, etc. verweisen, aber zugleich zeitgenössisch
sind und die Klippen einer blossen Nachäffung visueller
Versatzstücke überwinden. Das Gebeit umfasst sehr viel
Baumasse. Der Investor beabsichtigt deshalb, QGP 4 in 4 Teil-
QGPs zu unterteilen und die Bearbeitung auf 4 Teams aufzuteilen.
Die 4 Teams müssen besonders eng zusammenarbeiten.
Der Investor setzt von den Teams voraus, dass sie besondere
Fähigkeiten in der Zusammenarbeit mitbringen. Massgebend für

die Aufteilung in die 4 Teil-QGPs ist die räumliche Grobkonzeption,
die aus dem Masterplan hervorgeht.
QGP 4 muss auch den Nachweis der attraktiven Verbindungen
zum Sport- und Freizeitzentrum einschliessen und auch gut mit
QGP 5 koordiniert sein.

QGP 5 Villenzone und Chalets

Die Villenzone umfasst die Zone TA. Sie liegt beidseits des Flusses
und umschliesst den Flussraum, der infolge der neuen Gewässerraumzone,
die für den Hochwasserschutz geschaffen
wurde, hier eine Aufweitung auf zirka 80 Meter erfährt.
Die Villen und Chalets bilden den Abschluss des Siedlungsgebiets,
das sich hier in der Landschaft auflöst. Nachdem die Villen
und Chalets den Flussraum einschliessen, macht es Sinn, diesen
besonderen Raum in einem eigenen QGP zu behandeln. Der
Einbezug der Landschaft und der spezifischen lokalen Merkmale
ist sehr wichtig. In umittelbarer Nähe befindet sich ein Naturschutzgebiet.
Auf der Seite von QGP 4 wird eine überzeugende
Überleitung des Dorfraumes zum begrünten Flussraum und zur
gegenüberliegenden Villenzone erwartet. Einzubeziehen ist auch
die Fussgängerbrücke und die Absicht des Investors, diese Zone
mit dem Golfplatz zu verbinden.
QGP 5 muss in enger Zusammenarbeit mit QGP 4, dem Hochwasserschutzprojekts
des Kantons und dem Golfplatz (QGP 6)
erarbeitet werden.

QGP 6 Golfplatz

Die angestrebten besonderen Qualitäten des Golfplatzes sind
bereits weiter oben beschrieben. Für den Golfplatz gilt zu beachten,
dass er eine hügelige und eine flache Zone umschliesst.
In der Flachzone (Green Nr. 10 bis 18) wird erwartet, dass sich
die Gestaltung intensiv mit den Besonderheiten einer Alluviallandschaft,
die sie vormals war, auseinandersetzt und diese wieder
spürbar und sichtbar werden lässt. In diesem Zusammenhang
sind Kompetenzen in der Landschaftsgestaltung und
Kenntnisse alpiner Randbedingungen ebenso gefragt, wie die
golftechnischen.
Die Erschliessung des Golfplatzes bildet zur Zeit ebenfalls Gegenstand
einer Abklärung mit der kantonalen Arbeitsgruppe Verkehr.
Die im Masterplan aufgezeigte Erschliessung ist aus Sicherheitsgründen
nicht möglich.
Im oberen Bereich des Golfplatzes sind verschiedene Landwirtschaftsbetriebe
betroffen. Einzelne Landwirte haben ihre Betriebe
zugunsten des Vorhabens aufgegeben, andere haben sich mit
dem Investor auf besondere Abmachungen geeinigt. Die Bearbeitung
des QGPs Golfplatz verlangt deshalb eine intensive Aus-
einandersetzung mit den Anliegen der betrroffenen Landwirte
(Grenzbereinigungen, Wegrechte, etc.).
Die Vorabklärungen für die Machbarkeit des Golfplatzes wurden
vom Büro Kessler + Greder in Basel gemacht. Der Investor
wünscht, dass die Weiterbearbeitung in Zusammenarbeit mit diesem
Büro erfolgt.
Die Bearbeitung des QGP 6 muss des Weiteren in enger Zusammenarbeit
mit den Behörden und der Begleitgruppe erfolgen.

Kanton Uri Tourismusprojekt Andermatt

grüssle topolino
Liberty and dependence for ever
> meine Beiträge sind satirisch und entbehren jeglicher Wahrheit...
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#4
arrowyellow 
Gemäss Zisch.ch der Plattform der Neuen Luzerner Zeitung sondiert Samih Sawiri auch ein Projekt mit Hotelkomplex in Sonthofen in deutschen Bayern. Dort könnten evtl. Luxushotels mit ca. 1000 Betten entstehen. Auch in Sonthofen ist ein ausgedientes Armee-Übungsgelände im Gespräch wie im Urnerischen Andermatt auch.



cu Tell
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Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren!
"Man wisse zwar nicht ob Wilhelm Tell gelebt habe,
aber dass er den Gessler erschossen habe, stehe fest!" by Hans Weigel
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#5
Habe heute einen ganz interessanten Artikel in der
Frankfurter Allgemeinen Zeitung gefunden.

Zitat ganz am Ende des Artikel:

"Schnee allein reicht nicht", hämmert Samih Sawiris den Leuten in Andermatt ein ums andere Mal ein. Die Konkurrenz von St. Moritz, Zermatt und Davos fürchtet er nicht. Erstens, so meint er, verstärkten sich gute Tourismusdestinationen gegenseitig. Zweitens sei er mit seinem Projekt unweit der Gotthard-Autobahn auf halbem Weg zwischen den Großräumen Zürich und Mailand ein "Solitär".

Wie Recht der Sawiri hat: Schnee ist in den letzten Jahren auch in Andermatt eine Mangelware. Wink


cu Tell
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#6
Ich weiss gar nicht was Ihr gegen den Sawiri habt.
Ich finde der macht seine Sache sehr seriös und ich finde auch der ist kein Luftibus. Was ich besonders gut finde - er ist immer wieder vor Ort in Andermatt und orientiert sehr offen die Bevölkerung und lässt die Öffentlichkeit sehr gut an seinem Tourismus Projekt teilhaben.

Dazu auch wieder passend hier eine Meldung die ich auf Swissinfo gefunden habe.

Zitat:Der geplante Tourismusresort in Andermatt wird für Samih Sawiris eine Milliarden-Investition. Der ägyptische Hotelunternehmer sagte, er werde mehr Geld als einst geplant, nämlich mindestens eine Milliarde Dollar, in Andermatt investieren.

Sawiris Hotelgruppe Orascom will im Urserental ein Resort mit Hotels, Ferienwohnungen und Villen mit total 3000 Gästebetten realisieren. Zur Erhöhung der Investitionssumme sagte Sawiris in einem Interview der "Neuen Luzerner Zeitung", Orascom wolle die meisten Hotels in der eigenen Hand behalten.

Sawiris sagte weiter, dass direkt und indirekt mehrere tausend Personen durch das Resort eine Beschäftigung finden würden. Zur Frage, wie die Destination heissen solle, sagte er: "Einfach Andermatt. Alles andere macht keinen Sinn."
Kein Wort das er Andermatt als Seifenblase platzen lässt - mehr das Gegenteil ist der Fall

grüssle topolino
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#7
Exclamation 
Die USa-Hotelkette Viceroy baut in Andermatt zusammen mit Samih Sawiris ein Fünfstern Luxushotel mit geplanten 175 Zimmer. Die Kor Hotel Group ist damit der erste Partner von Samih Sawiri und damit der erste Vertrag vom zukünftigen Tourismus Resort Andermatt.
Am nächsten Freitag 16.11.07 ist in Andermatt der nächste InfoAbend für die Betroffenen Andermatter.

CU TELL
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#8
Gestern Freitag Abend hat Samih Sawiris in Andermatt einen weiteren Info-Abend vor der lokalen Bevölkerung.

Dabei sagte Samih Sawiri das wiederum zwei zusätzliche Landkauf-Verträge abgeschlossen werden konnten. Mit der nun gekauften Fläche könne der geplante Golfplatz gebaut werden.

Bei der eigentlichen geplanten Hotelgruppe welche auch das Hotel Bellevue mitten in Andermatt umfasst, konnte er einen Co-Investor vorstellen. Es war dies Philip Moross aus London von der Waterford Investments AG. Philip Moross war auch persönlich vor Ort.

Von wegen Seifenblase. Da bahnt sich für den Kanton Uri eine einmalige Chance als weisser Fleck von der Tourismus Landkarte zu verschwinden.

grüssle topolino
Liberty and dependence for ever
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#9
Am 18. März 2008 stimmt die Offene Dorfgemeinde von Andermatt mit einem Ja-
Stimmenanteil von 98 Prozent einer Änderung der Bau- und Zonenordnung zu. Damit
schafft die Gemeinde ein Reglement, das im bestehenden Dorf Andermatt einen minimalen
Anteil an Erstwohnungen vorschreibt (50%-Quote südlich der Bahnlinie MGB und
30%-Quote nördlich der Bahnlinie MGB und im Gebiet Oberer Wiler). Die Gemeinde will
so verhindern, dass im bestehenden Dorf unkontrolliert Zweitwohnungen entstehen und
das Wohnen für Einheimische im Dorf zu teuer wird. Die Bau- und Zonenordnung
schreibt neu weiter vor, dass bestehende Hotels und Ladengeschäfte nicht in Appartements
umgebaut werden dürfen und im Dorfkern im Erdgeschoss Lade- oder Gewerbe-
lokale untergebracht sein müssen. Das gilt für Neubauten und bestehende Gebäude. Mit
Inkrafttreten der neuen Vorschriften wird Andermatt die im September 2007 erlassene
Bausperre wieder aufheben können.



Schon im Dezember 2007 hat der Bundesrat der Auflockerung der Lex Furgler für die OHD (Orascom Hotels and Development) in Andermatt zugestimmt.

Am 21. Dezember 2007 heisst der Bundesrat ein ergänzendes Gesuch der OHD und
ihrer Tochtergesellschaft Andermatt Alpine Destination Company AG (AADC) um eine
weitergehende Befreiung der Ferienanlage von der Bewilligungspflicht gemäss Lex Koller
gut. Mit diesem Entscheid, der denjenigen vom 22. September 2006 ergänzt, ermöglicht
der Bundesrat den bewilligungsfreien Erwerb auch für Gesellschaften, an denen die OHD
und die AADC mitbeteiligt sind. Ferner können auch juristische Personen, insbesondere
auch mit Sitz im Ausland, bewilligungsfrei ein Ferienhaus oder Appartement erwerben.

Bin mal gespannt wie es weitergeht...


cu Tell
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#10
thumbsup 
Da oben in Andermatt geht's scheinbar zügig vorwärts.

Im März wurde bekannt das Samih Sawiri den Firmenhauptsitz nach Altdorf verlegen will. Dazu hat Sawiri die Orascom Development Holding AG (kurz OD Holding) als Muttergesellschaft für seine bisher in Ägypten angesiedelte Gruppe Orascom Hotels and Development S.A.E. (OHD) gegründet.

Auch will sich die Firma von Samih Sawiri im Mai an der Schweizer Aktienbörse einschreiben.

Auch der Bund und der Kanton Uri welchem das Gelände des Waffenplatzes gehört und benutzt hat, ist ab Mai 2008 am Sanieren des teilweise von den Schiessübungen mit Blei verseuchten Geländes.

Was mir am Anfang wie eine Utopie vor kam wird je länger desto mehr ein realer Traum. Dem Urner Kurort Andermatt kann im Grunde genommen gar nichts besseres passieren. Aber wie bei Allem: "Die Zeit wird es zeigen." Smile

grüssle Topolino
Liberty and dependence for ever
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#11
lamp 
Mit dem Hotelprojekt von Samih Sawiri in Andermatt geht es zügig weiter.
Ich  hoffe ja nur das die Aktuelle Finanzkrise das Hotel Resort im Ursenental nicht beeinträchtigt! Wäre schade um die einmalige Chance die sich Andermatt und der ganzen Gotthardregion aber vor allem Uri hier bietet.


Und so geht es in Andermatt mit der Anlage von Samih Sawiri weiter:
---
Freitag, 19. Dezember 2008
Quartiergestaltungspläne zum Tourismusresort Andermatt rechtskräftig und Infrastrukturvertrag abgeschlossen
Der Regierungsrat hat die Quartiergestaltungspläne zum Tourismusresort in Andermatt genehmigt. Mit der rechtskräftigen Genehmigung der Quartiergestaltungspläne ist die Bauherrschaft nun in der Lage, die konkreten Bauprojekte zu erarbeiten. Sie beabsichtigt, im Frühjahr 2009 für das Hotel Bellevue, den Golfplatz und das Podium das Baubewilligungsgesuch den Baubehörden einzureichen.

Die Quartiergestaltungspläne für die geplanten Hotels, Ferienhäuser, Villen sowie das Sportzentrum und den 18-Loch-Golfplatz wurden von der Andermatt Alpine Destination Company (AADC) in einem kooperativen Planungsprozess erarbeitet. Die zuständigen Behörden, die Bevölkerung und die Umweltverbände waren von allem Anfang an in die Erarbeitung der Pläne einbezogen. Nach Auffassung des Regierungsrats zeichnen sich die Quartiergestaltungspläne durch eine städtebaulich und architektonisch hohe Qualität aus.

Das Plangenehmigungsverfahren wurde innert kürzester Frist durchgeführt. Anfang August 2008 reichte die Bauherrschaft die Quartiergestaltungspläne zusammen mit dem Umweltverträglichkeitsbericht den kommunalen und kantonalen Behörden zur Prüfung ein. Am 15. August 2008 erfolgte die öffentliche Planauflage. Innert der 30-tägigen Auflagefrist ging keine einzige Einsprache ein. Am 7. November 2008 erliessen die Gemeindebehörden von Andermatt und Hospental die Quartiergestaltungspläne und attestierten dem Vorhaben im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung die Umweltverträglichkeit. Die Entscheide der Gemeindebehörden von Andermatt und Hospental blieben unangefochten.

Der Bau des Tourismusresorts erfordert die Realisierung verschiedener öffentlicher Infrastrukturvorhaben. Der Regierungsrat hat deshalb mit der AADC einen Planungs- und Infrastrukturvertrag abgeschlossen. Der Vertrag legt im Bereich der Planung des Hochwasserschutzes und der Strassenerschliessung die Zuständigkeiten fest. Zudem regelt er den Kostenteiler für diese öffentlichen Infrastrukturanlagen. Im Weiteren werden im Vertrag die Sicherheiten festgelegt, die die Bauherrschaft für die integrale Realisierung des Tourismusresorts zu leisten hat.


---

Und hier noch die Vereinbarung zw. Samih Sawiris Alpine Destination Company AG und der Gemeinde Andermatt bezüglich des geplanten Alpinresort:

Gemeinde Andermatt 19.Dezember 2008:
Unterzeichnung der Planungs- und Infrastrukturvereinbarung der Einwohnergemeinde Andermatt und der AADC
Die Gemeindebehörden von Andermatt und die Andermatt Alpine Destination Company AG (AADC) haben am 18.12.2008 den Planungs- und Infrastrukturvertrag zum Tourismusresort Andermatt besiegelt. Aufgrund der ungewöhnlichen Dimension des Projekts (von Investor Samih Sawiris) stellt die getroffene Vereinbarung die öffentlichen Interessen von Andermatt im Zusammenhang mit den Infrastrukturanlagen sicher.

Der Planungs- und Infrastrukturvertrag zwischen der Einwohnergemeinde Andermatt und der AADC sieht folgende Regelung vor:

1. Die Zusammenarbeit zwischen Behörde und Bauherrschaft erfolgt in einem kooperativen Planungsprozess.

2. Die Verkehrserschliessung des Resorts bedingt Anschlussbauwerke im Norden sowie im Süden von Andermatt (im Tristel). Dabei konnte zwischen Gemeinde, AADC, Kanton und ASTRA eine einvernehmliche Regelung hinsichtlich Zuständigkeit und Kostenaufteilung erzielt werden. Die Gemeinde hat die Kosten für die Groberschliessung des Resorts beim Anschlussbauwerk Süd zu tragen. Die Feinerschliessung ist demgegenüber Sache der Bauherrschaft.

3. Die bestehende Trinkwasserversorgung ist aufgrund des Tourismusresorts ebenfalls anzupassen. Um sowohl der Gemeinde die etappenweise Realisierung der erforderlichen neuen Anlagen und deren Finanzierung zu gewährleisten, als auch der AADC die rechtzeitige und kostengünstige Erschliessung ihres Resorts mit Trinkwasser zu ermöglichen, evaluiert eine gemeinsame Projektgruppe unter kommunaler Leitung einen Lösungsvorschlag. Bis spätestens Ende 2009 ist ein Entscheid über das Konzept, die Etappierung und die Schnittpunkte zu treffen. Die AADC trägt dabei die durch das Resort bedingten Kosten.

4. Die hiesige Hotellerie und Parahotellerie kann 100 Parkplätze im Podium oder im Sportzentrum für ihre Bedürfnisse mieten.

5. Bis zur Realisierung des neuen Feuerwehrlokals in der Bahnhofzone stellt die AADC der Gemeinde ein geeignetes Gebäude als Übergangslösung zur Verfügung.

6. Das Sportzentrum wird in der ersten Phase realisiert und noch vor dem Golfplatz in Betrieb genommen werden.

7. Die Sicherheitsleistungen, die die Bauherrschaft aufgrund von Art. 95a BZO für die integrale Realisierung des Resorts zu leisten hat, wurden vom Kanton ebenfalls für die Ansprüche der Gemeinde vereinbart. Die im Planungs- und Infrastrukturvertrag zwischen Kanton und AADC getroffene Regelung findet somit auch auf die Gemeinde Anwendung.

Dem Vertrag ging ein Verfahren zur Genehmigung der Quartiergestaltungspläne voraus. Die anfangs August 2008 eingereichten und in der Folge öffentlich aufgelegten Pläne und Umweltverträglichkeitsberichte der Bauherrschaft wurden durch die zuständigen kommunalen und kantonalen Behörden geprüft. Am 7.11.2008 konnten die Gemeindebehörden von Andermatt und Hospental die Quartiergestaltungspläne zum Tourismusresort in Andermatt erlassen und damit dem Vorhaben die Umweltverträglichkeit attestieren. Die Entscheide wurden nicht angefochten und mit der Genehmigung durch den Regierungsrat rechtskräftig. Die AADC wird die konkreten Bauprojekte erarbeiten und die Baugesuche den Baubewilligungsbehörden einreichen.


---

Wann die ersten Hotelgäste in Andermatt in das Hotelresort von Samih Sawiri einziehen werden rückt also wieder einen grossen Schritt näher. Was ich am Anfang nur als eine riesen Utopie und verwegenes Hirngespinst angesehen habe wird immer je länger desto konkreter.



cu Tell
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#12
Question 
Schweizer Wirtschaftsjournalisten wählen Samih Sawiri zum Unternehmer des Jahres 2009.

GAHTS NOO?

Das ist jetzt etwas, was ich voll daneben finde!
Was ist den bis jetzt schon geleistet worden?
Bis jetzt steht noch kein einziges Samih Sawiri Hotel in Andermatt, noch kein einziger Franken wurde erwirtschaftet. Der ganze Andermatter Hotel Resort steht nur auf dem Papier.

Ob dann das Mega Hotelprojekt in Andermatt je ein wirtschaftlicher Erfolg wird, steht in den Sternen!
Allerdings gönnen würde ich es dem Samih Sawiri .

Aber diese Schweizer Wirtschaftsjournalisten (Umfrage der Zürcher Handelszeitung), die da gewählt haben, können imo nicht ganz für voll genommen werden! Ganz klar macht dies die folgenden Plätze die dort erkoren wurden: Platz 2 Oswald Grübel von der UBS, Platz 3 Credit Suisse Chef Brady Dougan, Platz 4 für Konrad Hummler Banker von der Bank Wegelin & Co. Schon daran das DIESE BANKER (Bankster darf man nicht sagen), welche die ganze Krise ausgelöst haben, auf den Podestplätzen sind, zeigt auf wie fragwürdig diese Wahl ist. Diese Wirtschaftsjournalisten sind ähnlich abgehoben und der realen Welt entrückt, wie die von Ihnen gewählten Banker!

cu TELL
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#13
arrowyellow 
Film: "Das Wunder von Andermatt."

Hier hab ich mal (meiner Meinung nach) eine ganz interessante Fernseh Sendung über das Samih Sawiris Hotel Projekt in Andermatt.

Der Dokumentarfilm vom Filmemacher Alain Godet «Das Wunder von Andermatt» wird am Donnerstag, 11. Februar, um 20.05 Uhr im Schweizer Fernsehen (SF) ausgestrahlt.

Zitat:
«Das Wunder von Andermatt» heisst der fast einstündige Dokumentarfilm, der beim Schweizer Fernsehen ausgestrahlt wird. Ein Loblied an Samih Sawiris sei es aber nicht. Das Resort werde im Dokumentarfilm auch kritisch betrachtet. «Schliesslich hat alles seinen Preis.» Besonders an das architektonische Aussehen des Resorts würden grosse Erwartungen gestellt. «Am Ende wird dann aber vielleicht ein Alpen-Disneyland aus dem Boden gestampft...»


Den Film werde ich mir nicht entgehen lassen.
Bin mal echt gespannt was bei diesem Sawiri Film herausgekommen ist!

cu Tell
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#14
arrowgreen 
Samih Sawiris Hotel Projekt in Andermatt hat einen neuen Namen bekommen.
Anstatt Andermatt Alpine Destination Company AG heisst die Firma seit Januar 2010 jetzt neu "Andermatt Swiss Alps AG".
Eigentümerin bleibt weiterhin die ägyptische Bau- und Tourismusfirma Orascom Development Holding von Samih Sawiris


im netz:
www dot andermatt-swissalps dot com

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#15
arrowyellow 
Heute im Schweizer Fernsehen der DOK Film

Alpen-Monopoly in Andermatt.
Um 22:25h auf dem Sender SF1

Wiederholung am 29. Dezember 2011 um 14:10 Uhr ebenfalls auf SF1.


SF schrieb:Umbruch in Andermatt: Das Prunkstück des ägyptischen Investors Samih Sawiris, ein Fünfsterne-Hotelkomplex, steht bereits im Rohbau. Doch Sawiris kämpft mit unvorhersehbaren Schwierigkeiten: Die Revolution in Ägypten brachte politische Instabilität und Einbrüche im Tourismusgeschäft, der starke..
....
Andermatt, das war bislang ein leicht verschlafener Touristenort im Gotthardgebiet. Dann zog das Militär weg, und mit ihm verschwanden viele Arbeitsplätze. Da kam als rettender Messias der ägyptische Milliardär Samih Sawiris wie gerufen. Für 1,8 Milliarden Franken sind Hotels, Appartementhäuser und Nobelvillen inklusive Golfplatz geplant. Anstatt als alpine Brache zu verganden, soll das Bergdorf - dem Investor sei Dank - ein attraktiver Touristenort werden. Doch eines ist sicher: Jetzt braucht Sawiris einen langen Atem. Abgerechnet wird am Schluss - Alpen-Monopoly eben.

Ich werde mir die Sendung auf jeden Fall nicht entgehen lassen. Ist interessant die Entwicklung von Sawiris Hotel und Villen Ferienresort in Andermatt mit zu verfolgen.
Wenn man diesen Sommer in Andermatt oben war und aus der Schöllenen hoch kam, war der Eingang vom Ursenental eine einzige riesige Baustelle. Kein Stein bleibt auf dem Andern. Am Eingang von Andermatt ein grosser Kreisel... Wohin geht der Weg?
Das Hotel Shedi in der Nähe vom Bahnhof war im Rohbau schon fertig erstellt und das Dach bereits gedeckt. Es geht mit riesigen Schritten vorwärts mit Samih Sawiris Hotel Projekt. Andermatt wird nie mehr sein was es einmal war... Ob die neuen Hotels und Villen nur zum Guten für Andermatt sind, wird die Zukunft zeigen. Ein ungutes Gefühl bleibt. Meine Hoffnung für die Andermatter fürs guten Gelingen von Sawiris Projekt überwiegt bei mir mittlerweile sogar ....

cu tell
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